Ulrike Fischer – Pferdeausbildung ist Charaktersache – fair, konsequent, immer

August 28, 2026

Zu meiner Person
Ich wurde 1964 im schönen Leer/Ostfriesland geboren. Seit meinem 12. Lebensjahr habe ich den Pferdevirus. Gelernt habe ich erst auf Ponys, dann in der Reitschule Schwerpunkt Dressur. Ich war viele Jahre in Gremien der Reiterszene vertreten, habe über 10 Jahre in einem großen Showteam geritten und meinen jetzt 26-jährigen Friesen bis zum Sieg in der „L“ Dressur selbst ausgebildet. 2017  habe ich mir meinen Afrika, einen damals 2-Jährigen wild aufgewachsenen Frederiksborger aus Dänemark geholt. Er zeigte mir sehr schnell schmerzhaft, wie wild aufgewachsene Tiere ticken können. Afrika und ich arbeiten mittlerweile sehr vielseitig. Working, Bogenschießen, Freiarbeit, Zirzensik, ausreiten usw. 

In den letzten 20 Jahren besteht mein Leben aus Fortbildung im Pferdebereich. Lehrgänge und  Ausbildung in Dressur, Mobilitätstraining, Massagetechniken, Verhaltensforschung bestimmen mein Leben.  

2025 machte ich die Ausbildung zur Pferdeverhaltenstrainerin IVK und habe es mir zur Aufgabe gemacht, Menschen sensibel für die Verhaltensweisen und Reaktionen der Pferde zu machen.  Wichtig dabei ist mir die kausale Kette: „Was passiert dann?“ Viele Unfälle könnten durch Wissen vermieden werden.  

Wissen ist die Basis. Der Wille zur Wahrnehmung und Aneignung der Kenntnisse der Gefühle und Bedürfnisse anderer Lebewesen ist hierfür Voraussetzung, ebenso die Selbstreflexion der eigenen Fähigkeiten.  

Ulrike Fischer - DMC-Trainerin – Bodenarbeitstrainerin – Coach - Verhaltenstrainerin 

Mein Slogan ist: „Pferdeausbildung ist Charaktersache – fair, konsequent, immer“ 

Homepage: www.facetoface-fischer.de 

Facebook: https://www.facebook.com/ulrike.fischer.75?sk=info&edit=eduwork 

Instagram: https://www.instagram.com/seelenpferdafrika/ 

Ute Fischer - 3 Säulen Grafik

Meine Philosophie

Meine Philosophie ist auf drei Säulen aufgebaut.  

Die erste Säule ist die, die mentale Situation des Pferdes. Das Pferd verstehen und dann im Tempo des Pferdes kognitiv arbeiten.  

Die zweite Säule ist die Individualität von Pferd und Mensch. Was braucht das Pferd und (!) welche Bedürfnisse hat der Mensch?  

Die dritte Säule ist die körperliche Gesundheit des Pferdes mit den Möglichkeiten in der Haltung, Fütterung und dem Exterieur. 

Diese drei Säulen bilden stabil ein Dreieck. Die Winkel des Dreiecks können variieren, wenn in den einzelnen Säulen Störfaktoren auftreten. Jede Säule stützt die andere. Die Aufgabe des Menschen ist es, die Dysbalancen zu erkennen und wieder zu stabilisieren. Im Sinne der physischen und psychischen Gesundheit des Pferdes.

Kurzvorstellung des Projekts

In meinem Projekt geht es um die Sicherheit im Straßenverkehr. Sicherheit für die Pferde, die Besitzer, die Radfahrer, Autofahrer und andere Gefährte.

Das Projekt ist in verschiedene Phasen eingeteilt

1. Umfrage zum Wissensstandes zum Verhalten im Straßenverkehr im Umgang mit dem Pferd

Hierfür habe ich eine Umfrage erstellt. Die Quelle für die Antworten, die als richtig anerkannt werden, ist die Straßenverkehrsordnung und der ADAC.  

https://docs.google.com/forms/d/1K7gsEd_6LX0YS2fqSSvxnZ9CSW6nrxI2Hhtb4tcx4Nw/e dit

Diese Umfrage wird verteilt an:  

1. Online:  

      a. Whatsapp Kontakte  

      b. Status von Whatsapp, an Freunde und Bekannte weitergeleitet

      c. Storys bei Facebook und Instagram 

2. Präsenz:  

     a. Hundeschulen 

     b. Fahrschulen 

     c. Fahrradhändler 

     d. Equiva 

Auswertung der Umfragen: Wo liegen die Wissenslücken? Wo ist erhöhter Aufklärungsbedarf? Wie viel Prozent haben an der Befragung teilgenommen? 

2. Erstellung einer Broschüre mit den prägnanten Punkten:

a. Wie verhalte ich mich im Straßenverkehr, wenn ich Menschen sehe, die ihr Pferd an der  Hand führen 

b. Wie verhalte ich mich im Straßenverkehr, wenn eine Kutsche sichtbar wird

c. Wie verhalte ich mich im Straßenverkehr, wenn ich einen Reiter oder sogar mehrere  Reiter sehe 

d. Zusatzseiten mit wichtigen Informationen über:  

         i. die Eigenschaften eines Pferdes – Fluchttier – Ängste – Blickwinkel – Wahrnehmung  

         ii. die Auslöser von Unfallgefahren  

        iii. die Emotionen und Pflichten eines Pferdebesitzers  

        iv. das Verhalten beim Einfangen eines freilaufenden Pferdes

3. Publikation der Ergebnisse:

a. Erstellte Broschüre posten in den sozialen Medien 

b. Zeitschriften (Freizeit im Sattel, Reiterrevue etc., Autozeitschrift etc.) anschreiben und um Unterstützung       bitten 

c. Verteilen der Broschüre auf Pferdemessen - an Trainerständen und bei Anhängerfirmen, Verbände wie FN, VFD, ergänzend bei o.g. Begegnungsgruppen  

d. (in geistiger Planung: ein Schild woraus ersichtlich ist, dass Pferde im Straßenverkehr, z.B. bei zu dicht auffahrenden LKW´s auch Angst haben können, was dann zu Abstand  auffordern soll) 

e. (in geistiger Planung: ein einseitiger Flyer der ausgelegt wird, um die wichtigsten Punkte auf einen Blick zu haben) 

Minimalziel:

Sensibilisieren für das Thema Pferde im Straßenverkehr – was bedeutet das für den Verkehrsteilnehmer mit Auto, Rad, Motorrad, Trecker etc. – Selbstreflexion – wie soll man sich verhalten? 

Fragen: „Was passiert wenn….? Was muss ich tun wenn…? 

Maximalziel:

Aktive Veränderungen schaffen durch Wissensvermittlung 

  • Broschüren an o.g. Orten verteilen  
  • Akzeptanz finden beim Menschen u.a. durch Vorträge  
  • Mut zur Veränderung für ein harmonischeres Miteinander in Sicherheit

Erste Ergebnisse:

  • Der Fragebogen wurde an ca. 3000 Kontakte per Whatsapp gesendet mit der Bitte mich bei der Umfrage zu unterstützen  
  • Unter diesen Kontakten waren Privatleute, Firmen, mit und ohne Pferde 
  • 232 Menschen haben den Fragebogen komplett ausgefüllt, das sind ca. 8 % 
  • Auf gezielte Rückfragen kamen oft Antworten wie: „Das betrifft mich nicht, da mach ich deswegen nicht mit“ oder auch „Da hab ich keine Ahnung von, ich würde eh alles falsch beantworten“ 
  • Bisher waren die größten Defizite bei den Fragen, wie sich Reiter in einer Gruppe formatieren müssen, wie Pferde auf der Straße geführt werden müssen und wie hoch die Promillegrenze für Reiter ist.  
  • Es hat mich sehr berührt, dass die Offenheit für dieses – wie ich finde – sehr wichtige Thema oft abgetan wird. Die Menschen, die ich angesprochen habe, finden es zwar wichtig, aber Energie dafür investieren schreckte ab. Angst zu versagen stand ganz oben, die Konfrontation mit einer Situation, die nicht alltäglich sein muss, wurde oft als nicht notwendig angesehen.  

 

Das war der erste Eindruck bei meinen Kontakten. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es sich bei den oben genannten weiteren Personengruppen entwickeln wird. 

Ich würde mich über einen Kommentar sehr freuen.

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