Elisa Zeidler verbindet funktionale Pferdehaltung mit vielseitigen Trainingsmöglichkeiten – Fortschrittsberichte

Seit dem letzten Bericht stand weitere Planung, Materialbeschaffung und Umsetzung der baulichen Maßnahmen im Vordergrund. So, dass wir zum 01.05.2025 mit den Pferden einziehen konnten.

Bereits umgesetzt oder organisiert wurden folgende Punkte:

Aufbau der Grundstruktur bis Mai 2025

1. Fertigstellung der Offenstall-Anlage mit festen Untergründen, Liegebereichen und einer durchdachten Fütterungsstrategie.

An den angrenzenden Offenstall des Nachbarstalls wurden neue Bretter angebracht, um eine sichere Trennung der zwei unterschiedlichen Pferde Herden gewährleisten zu können (die des Nachbarstals und meiner Herde). Die 1,3 Hektar wurden gemulcht. Es wurde eine spezielle Fruktanarme, trockenbeständige Grassaat ausgesät. Es wurden Padockplatten auf dem Padockbereich verlegt (Matschweg Platte) und Stallmatten in den Zelten, auf diesen wurden zwei Bubble Betten verlegt.

Es wurde ein Schubberbaum im Padock errichtet und eine automatische Balltränke installiert (zuvor wurde ein Brunnen dafür gebohrt).

Es wurde über den Nachbarhof ein Erdkabel zur Stromversorgung verlegt (dazu war ein Minibagger im Einsatz).

Im Padockbereich befinden sich zwei Stallzelte, beide mit der Front offen, so dass optimale Flucht- und Ausweich Möglichkeiten gewehrleistet sind.

Zu Fütterungszwecken gibt es nun Zwei Raufutterplätze, einmal im Outdoorbereich des Padocks (ein Ballen) unter einer Heuglocke. Und im hohen Zelt, ein weiterer Rundballen im Großballennetz, so ist gewährleistet, dass jedes Pferd ad lib fressen kann.

Ein Heu und Einstreu (Sägespäne und Hobelspäne) Lager wurde errichtet. Hinter dem langen Stallzelt, wurde aus 10 Paletten eine Lagerfläche für Heu Ballen und Big Packs für die Einstreu errichtet, diese werden mit einem großen Vlies abgedeckt.

2. Errichtung der Zaunanlage, um die Weideflächen sicher nutzbar zu machen.

Die 1,3 Hektar wurden von Hand mit T Pfosten, fünf litzig (Shetty und „Wolfssicher“) auf der Dreieck Koppel = Dauerkoppel und drei litzig mit Breitband Litze auf der Rechteck Koppel = Trail- Reitplatz und Koppel, eingezäunt und zweigeteilt. Beide Flächen grenzen an den Padockbereich der Pferde an. Der Padockbereich der Pferde wurde mit festen Panels und Hartholzstämmen eingezäunt und gewehrleistet ein Ausbruchssicheres Terrain.

Die Litzen wurden gezogen und kontrolliert, außerdem wird regelmäßig der Bewuchs unter dem Zaun mit einer Motorsense freigeschnitten.

3. Optimierung der Paddockflächen für eine matschfreie und strukturierte Nutzung und Optimierung der Haltung

In Planung ist es, noch zwei Sand Liegeflächen zu errichten, dazu werden Holzstämme/ Balken in dafür vorhergesehene Ausschnitte aus den Padockplatten verlegt und mit Sand/ Kies befüllt, sodass auch bei nasser Witterung im Winter, keine Matsch Flächen entstehen. Des Weiteren, werden noch weitere Padockplatten für den Rest des Naturbodens bis zum Herbst verlegt und bestellt.

Die Wetter Seite der Panels soll mit Windschutznetzen ausgestattet werden um die Pferde in der Robusthaltung noch etwas besser vor starkem Wind zu schützen.

Außerdem soll zur sicheren Überwachung ein Mast errichtet werden, an dem eine Überwachungskamera und ein großer LED Strahler angebracht wird, um bei Dunkelheit ein sicheres Arbeiten auf dem Padock zu gewährleisten.

4. Weitere Planung und Anschaffung Trail Platz

Für die Umsetzung des Trail- Trainingsplatzes konnten weitere Stämme und Auto Reifen organisiert werden. Diese werden im nächsten Schritt zur Pachtfläche transportiert. Der Transport wird gerade organisiert

5. Seminarreihe im Reitverein

Seit meiner Wahl in den Vorstand des Reitvereins, mache ich eine Seminarreihe zu vielfältigen Themen rundum das Pferd. Teilnehmer sind die Jugendgruppe des Pferdes und Interessierten Vereins Mitgliedern.

Es ist noch viel zu tun und ich gebe mein Bestes für das Pferdewohl.

Projekt:

Seit Januar 2025 bin ich Pächterin eines 1,3 Hektar großen Grundstücks, dass ich gezielt für die Errichtung einer modernen und vielseitig nutzbaren Anlage gepachtet habe. Mein Ziel ist es, eine nachhaltige und funktionale Pferdehaltung in Form eines Offenstalls mit Trainingsmöglichkeit auf dem Trail und Geländeplatz zu verbinden. Die Anlage soll Pferden eine artgerechte Haltung mit Bewegungsfreiheit ermöglichen und gleichzeitig als vielseitig nutzbarer Trainingsplatz für Dressur, Gelände- und Trailtraining dienen.

Neben der Infrastruktur für eine artgerechte Offenstallhaltung steht insbesondere die Errichtung eines Gelände- und Trailplatzes im Fokus. Dabei lege ich besonderen Wert auf pferdefreundliche Gestaltung, eine durchdachte Materialwahl und ein langfristig funktionierendes Konzept, das sowohl Freizeit- als auch Turnierreiter anspricht.

Gleichzeitig bietet dieses Projekt die Möglichkeit, Wissen über feine Kommunikation im Pferdetraining und eine harmonische Zusammenarbeit zwischen Pferd und Reiter auf regionaler Ebene weiterzuvermitteln. Mein Ziel ist es, eine Trainingsumgebung zu schaffen, die sich positiv auf die Ausbildung von Pferd und Reiter auswirkt und langfristig auch Kurse, Seminare und Lehrgänge ermöglichen kann.

Bisherige Fortschritte (Stand Oktober 2025)

Seit dem letzten Bericht konnte der Ausbau der Anlage weiter erfolgreich vorangebracht werden. Schwerpunkt war dabei die Optimierung der Offenstallanlage, die Verbesserung der Infrastruktur sowie erste konkrete Umsetzungen für den Vielseitigkeits- und Trailplatz.

Umgesetzte Maßnahmen im Detail:

Der Offenstall wurde baulich weiter ergänzt. Ein stabiler Mast wurde errichtet, an dem nun eine Überwachungskamera installiert ist. Zusätzlich wurden zwei Flutlichtstrahler angebracht, sodass die gesamte Anlage bei Dunkelheit sicher genutzt werden kann.

Zur weiteren Befestigung wurden mehrere Hundert Paddockplatten verlegt. Dadurch sind nun sämtliche Hauptbereiche – einschließlich der Liegeflächen – matschfrei und solide befestigt.

Ein drittes Bubble-Bett wurde angeschafft, um den Pferden zusätzliche weiche Liegeflächen zur Verfügung zu stellen.

Der Weg vom Misthaufen bis in den Offenstallbereich wurde ebenfalls mit Paddockplatten ausgelegt. Diese Strecke wurde zusätzlich mit einem Flutlicht versehen, um auch im Winter ein sicheres und effizientes Abmisten zu gewährleisten.

Eine Panelöffnung ermöglicht nun einen besonders kurzen Weg zwischen Offenstall und Misthaufen, sodass Arbeitswege optimiert werden konnten.

Vier stabile Weidetore wurden installiert. Damit können die Koppeln nun zuverlässig und komfortabel gesichert werden, ohne die Litzen jedes Mal öffnen zu müssen.

Am Reitplatz wurde eine Holzwand errichtet. Diese Konstruktion aus fest gesetzten Stämmen und Holzbrettern wirkt wie eine Bande in der Reithalle und sorgt dafür, dass Handarbeit und Bodenarbeit mit den Pferden sicher durchgeführt werden können, ohne dass ein Verletzungsrisiko durch Litzen besteht.

Für den geplanten Vielseitigkeitsplatz wurden Gummireifen (Autoreifen) abgeholt und weitere Baumstämme beschafft. Diese Materialien bilden die Grundlage für den Aufbau der Hindernisse.

Parallel dazu wurde die Koppelpflege konsequent fortgeführt, um die Weideflächen langfristig in gutem Zustand zu halten.

Im Offenstallbereich wurde ein neuer Anbindeplatz vorbereitet: Dafür wurde ein Stamm gesetzt.

Mittlerweile besuchen meine Schüler/ Kunden mich mit ihren Pferden auf der Anlage, auch ein Ausbildungspferd durfte ich über den Sommer erfolgreich beherbergen und ausbilden.

Auch die Vereinsarbeit hat sich weiter etabliert:

Die Jugendgruppe des Reit- und Fahrvereins Lindena e.V. treffe ich nun regelmäßig einmal im Monat. Gemeinsam haben wir bereits mehrere erfolgreiche Praxis- und Seminarabschnitte durchgeführt. So waren wir beispielsweise im Landgestüt Moritzburg, um die Zuchtarbeit kennenzulernen, haben in Dresden den Fürstenreiterzug besucht und die Entwicklung des Pferdes anhand des Exterieurs analysiert. Zusätzlich standen umfangreiche Inhalte rund um das Pferdeverhalten auf dem Programm. Diese Arbeit gestalte ich vollständig ehrenamtlich, um die Jugend nachhaltig zu fördern und ihr wertvolles Wissen im Umgang mit Pferden zu vermitteln.

Damit ist die Infrastruktur rund um Offenstall, Arbeitswege, Trainingsmöglichkeiten und Vereinsarbeit noch einmal erheblich gestärkt und erweitert worden.

Auch die Vereinsarbeit hat sich weiter etabliert:

Die Jugendgruppe des Reit- und Fahrvereins Lindena e.V. treffe ich nun regelmäßig einmal im Monat. Gemeinsam haben wir bereits mehrere erfolgreiche Praxis- und Seminarabschnitte durchgeführt. So waren wir beispielsweise im Landgestüt Moritzburg, um die Zuchtarbeit kennenzulernen, haben in Dresden den Fürstenreiterzug besucht und die Entwicklung des Pferdes anhand des Exterieurs analysiert. Zusätzlich standen umfangreiche Inhalte rund um das Pferdeverhalten auf dem Programm. Diese Arbeit gestalte ich vollständig ehrenamtlich, um die Jugend nachhaltig zu fördern und ihr wertvolles Wissen im Umgang mit Pferden zu vermitteln.

Damit ist die Infrastruktur rund um Offenstall, Arbeitswege, Trainingsmöglichkeiten und Vereinsarbeit noch einmal erheblich gestärkt und erweitert worden. 

Mit Abschluss dieser Arbeiten nähert sich das Projekt seiner geplanten Fertigstellung.

Ich würde mich über einen Kommentar sehr freuen.

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